Exzellenzcluster "Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter" (PRISMA+)

PRISMA+ ist der Folgeantrag für den Exzellenzcluster "Precision Physics, Fundamental Interactions, and Structure of Matter" (PRISMA), der bereits in der Exzellenzinitiative erfolgreich war und seit 2012 gefördert wird. "Es ist uns gelungen, unsere Position als eines der weltweit sichtbarsten Zentren in der Teilchen- und Hadronenphysik nachhaltig zu stärken", sagt einer der beiden Sprecher des Exzellenzclusters, Prof. Dr. Matthias Neubert, Institut für Physik der JGU. "Die langfristige Förderung wird uns in die Lage versetzen, wichtige Beiträge zu den spannendsten und drängendsten Problemen der physikalischen Grundlagenforschung zu leisten." Prof. Dr. Hartmut Wittig, Institut für Kernphysik der JGU, und ebenfalls Sprecher des Clusters, führt aus, worum es genau geht: "Ziel von PRISMA+ ist die Suche nach 'neuer Physik', die über das sogenannte Standardmodell der Teilchenphysik hinausgeht. Unser Ansatz mit einer Kombination aus innovativen Präzisionsmessungen, insbesondere am neuen Beschleuniger MESA (Mainz Energy-recovering Superconducting Accelerator) auf dem Campus, und führenden Beteiligungen an internationalen Großexperimenten wurde von den Gutachtern als einzigartig anerkannt." Das breitgefächerte experimentelle Programm wird durch innovative Berechnungen der theoretischen Physik komplettiert. Das Mainzer Institut für Theoretische Physik (MITP) verstärkt diese Aktivitäten durch die Ausrichtung von Workshops und ein Gästeprogramm für international führende Physikerinnen und Physiker. Der Mainzer Bevölkerung ist der Exzellenzcluster PRISMA insbesondere auch durch die öffentliche MITP-Vortragsreihe "Physik im Theater" im Staatstheater Mainz oder den offiziell registrierten Weltrekord für den längsten magnetischen Kugelbeschleuniger der Welt bekannt.

(Pressemitteilung vom 27.09.2018)